Jedem Rednerpult wird eine klare Rolle zugeordnet: Angreifer oder Compor AG. Dadurch ist für das Publikum jederzeit eindeutig erkennbar, aus welcher Perspektive der aktuelle Teil der Live-Hacking-Präsentation gezeigt wird – aus Sicht des Täters oder aus Sicht des betroffenen Unternehmens. Bei Veranstaltungen dieser Art lebt die Inszenierung vom unmittelbaren Wechsel zwischen Angriff und Opferrolle, zwischen technischer Demonstration und nachvollziehbarer Einordnung. Durch die feste Verbindung von Ort und Rolle entsteht eine schlüssige Dramaturgie; auch komplexe Abläufe wie Social Engineering, technische Kompromittierung und die Folgen für das Opferunternehmen werden dadurch deutlich plastischer, anschaulicher und leichter verständlich.
Wichtig: Das Bild der zwei Präsentationsrechner muss dabei abwechselnd auf einen Beamer umgeschaltet werden. Diese Umschaltung ist ein zentraler Bestandteil des Ablaufs und sollte ohne Verzögerung, Schwarzbild oder Verbindungsprobleme funktionieren, damit der Spannungsbogen der Präsentation erhalten bleibt. Ein HDMI-Umschalter kann zwar mitgebracht werden, das Zusammenspiel von Umschalter und Beamer funktioniert erfahrungsgemäß jedoch nur in 4 von 5 Fällen stabil. Besser ist es, wenn die lokale Veranstaltungstechnik zwei HDMI-Kabel an die Präsentationsorte legt und die Umschaltung sowie das Signalmanagement selbst übernimmt. Idealerweise erfolgt die Umschaltung entweder durch einen anwesenden Techniker oder über eine geeignete Fernbedienung, damit die Wechsel zwischen den beiden Rollen präzise und reibungslos umgesetzt werden können.
| Sprecherstandorte | 2 Rednerpulte |
|---|---|
| Video (Beamer+Leinwand oder Bildschirme) | 1 |
| Empfohlene Zuschauerzahl (maximal) | Je nach Raum ca. 20-100 |
| Mikrofon (Headset) | Ab Zuschauerzahlen von ca. 40 notwendig |
| Ton für den Hauptlaptop | Nicht unbedingt notwendig, aber wünschenswert |
| Aufbauzeit | ca. 120 Minuten vor der Veranstaltung |